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Ich bin nicht das, was ich vorgebe zu sein und ich bin vor allem nicht mehr das, was ich früher war.
Es ist mir alles zu laut, zu hektisch geworden und manchmal dreht sich alles und die Zeit vergeht nicht. Und dann öffne und schließe ich die Augen und bin schon wieder an einem anderen Ort. Manchmal geht alles zu schnell. Nicht nur manchmal, eigentlich immer. Aber ich sage kein Wort und rede doch viel. Aber nicht über das, worüber ich eigentlich sprechen möchte. Ich bin eigentlich viel zu leer um irgendwas sein zu können, manchmal fühle ich kein Leben in mir und dann spüre ich mich nur atmen. Ich weiß, dass ich lebe. Aber es macht mich nicht unbedingt glücklicher.
Mein Leben ist ein Chaos. Am Liebsten würde ich es eintauschen, auf der anderen Seite liebe ich es abgöttisch. Vielleicht könnte ich ohne all das nicht, vielleicht würde es mir ohne all das aber auch besser gehen.
Ich bin der Schatten meiner Selbst, mein Ich scheint zerstreut auf allen Kontinenten. Ich suche es, aber ich finde es nicht mehr.
Ich weiß fast gar nicht mehr, wer ich bin und was ich mal war.
Und das erschüttert mich. Mehr als alles andere.